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Sozialtherapeutisches Wohnen Erfurt Waidwäsche



Ansprechpartner

Diplomsozialarbeiterin
Sozialtherapeutin
Heimleiterin
 
Zielgruppe
  Zielgruppe 
In das Sozialtherapeutische Übergangswohnheim werden seit 1996 Frauen und Männer aufgenommen, deren besondere Lebensverhältnisse zu sozialen Schwierigkeiten führen und auf die der § 72 BSHG und die Verordnung zur Durchführung des § 72 BSHG Anwendung findet. Es besteht eine sekundäre Problematik im Zusammenhang mit Suchtmittelkonsum, Suchtgefährdung oder Abhängigkeitserkrankung. Entscheidend ist dabei, daß die besondere Lebenslage im Vordergrund des Hilfebedarfs steht und ambulante Maßnahmen bislang nicht zur Veränderung der besonderen Lebenssituation führten bzw. auch jetzt nicht ausreichend sind.
Besonderheiten: Im Sozialtherapeutischen Übergangswohnheim werden überwiegend Klienten nach langjährigen oder mehrfachen Aufenthalten in Strafvollzugseinrichtungen aufgenommen.
Seit April 2002 besitzt die Einrichtung die staaliche Anerkennung zur Behandlung betäubungsmittelabhänginger Straftäter gemäß §§ 35 und 36 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)
 
Inhalte der Arbeit
 
Beratung, persönliche Betreuung
Beschaffung und Erhaltung einer Wohnung
Erlangung und Sicherung eines Platzes im Arbeitsleben
Ausbildung
Hilfen zur Begegnung und Gestaltung der Freizeit
 
  Auf Basis einer psychosozialen Diagnostik und eines neuropsychiatrischen Gutachtens wird ein allgemeiner und individueller Hilfeplan erstellt.

Dieser wird den jeweiligen Entwicklungsfortschritten angepaßt. Die 12 Bewohner werden in zwei Wohngruppen im Bezugstherapeutensystem begleitet.
 
Maßnahmen
 
Einzel- und Gruppengesprächstherapie
begleitende Hilfe
Hauswirtschaftstraining
tagesstrukturierende Angebote
Beschäftigungstherapie
Arbeitstherapie (intern, extern, Vermittlung in Praktika, Umschulungs- und Ausbildungsmaßnahmen, berufliche Integration)
Sport
Angebote zur Freizeitgestaltung
 
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