Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenprobleme Apolda

Suchthilfe in Thüringen

Räumliche Voraussetzung

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Nach dem Prinzip gemeindenaher Versorgung wird neben einer Hauptanlaufstelle ein Netz von Außensprechstellen vorgehalten! Dies ist ein Modell, welches sich in der Versorgung des alten Landkreises
Weimar (als Teil des im gesamt zu versorgenden Landkreises Weimarer Land) sehr bewährt hat.

In zentraler Lage der Stadt Apolda sind Räumlichkeiten angemietet, in denen Einzelberatungen durchgeführt werden. Konkret heißt dies:
2 Beratungsräume
1 Büroraum

 

Personelle Ausstattung

Die Umsetzung o.g. Ziele und Methoden erfordert ein interdisziplinäres Team von Mitarbeitern (Sozialarbeiter, Therapeutischen und verwaltungstechnischer Kompetenz).
1,5 Fachmitarbeiter
anteilig Verwaltung

Problematik

Sucht/Abhängigkeit ist ein multifaktorielles Krankheitsbild von Suchtmittel, Persönlichkeit und sozialem Umfeld.

Die aktuellen Verhältnisse sind Suchtfördern einerseits durch Überforderung (Stress) zum anderen durch Unterforderung (Arbeitslosigkeit – 50 % des Klientels).

In der Beratungsstelle ist eine steigende Suchtproblematik zu verzeichnen, mit Tendenzen

größeres Spektrum von Abhängigkeiten und Störungsbildern (von Alkohol bis hin zu Automatenspiel, Magersucht, illegale Drogen)
Anstieg der Klienten mit zum Teil erheblichen Persönlichkeitsstörungen
Klienten, die aus sozialen Bezügen herausgefallen sind (bindungslos, arbeitslos, wohnungslos ) oft mit massiver Schuldenproblematik gekoppelt


So sind die Methoden beraterischen Vorgehens:

Erarbeitung einer Behandlungsmotivation nach Erfassen der individuellen Problemsituation, Diagnostik hinsichtlich Abhängigkeit, Sozialanamnese
Erarbeitung eines Gesamtplanes mit beraterisch/therapeutischen und sozialarbeiterischen Intervention (u. a. im Sinne von SGB 12 §§ 53-54)
ambulante Behandlung
Vermittlung in stationäre Maßnahmen (Entgiftung, Entwöhnung, Nachsorge)
Nachsorge nach stationärer Behandlung
Krisenintervention, Rückfallprophylaxe


Mit diesen Methoden sollen folgende Ziele erreicht werden:

Erhalt und Wiedererlangung sozialer Integration Suchtkranker
Stärkung und Förderung von Eigenkompetenzen und Selbstverantwortung
Förderung seelischer und körperlicher Gesundheit
Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Krankheitsbild Sucht und deren Ursachen

Der Hauptsitz der Beratungsstelle ist Apolda.

Gut funktionierende Außensprechstellen im gesamten Landkreis sind:

Bad Berka
Blankenhain
Kranichfeld
Buttelstedt



Die Anbindung des Projektes Betreutes Wohnen (Träger Diakonie) an die Beratungsstelle ist möglich.

 

Sprechzeiten

• Sprechzeiten in Apolda

Montag 08:00 - 12:00 Uhr
Dienstag 08:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch 10:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Sprechzeiten in den Außenstellen

• Blankenhain

jeden 1. Dienstag im Monat 13:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

• Bad Berka

jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat 14:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

• Kranichfeld

jeden 3. Montag im Monat 14:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

• Buttelstedt

jeden 3. Donnerstag im Monat 13:00 – 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Kontaktaufnahme zur Beratungsstelle und Angebote

Die Kontaktaufnahme zur Beratungsstelle geschieht  in der Regel durch konkrete Vorsprachen und Vermittlung.

Wir bieten Sprechzeiten in Haupt- und Außensprechstellen an, kommen aber auch zu Hausbesuchen. So soll jedem Klienten die Kontaktaufnahme ermöglicht werden.

 

Anfahrt

Beratungsstelle Apolda Beratungsstelle Apolda

aus allen Richtungen:

dem Wegweiser "Zentrum" folgen, so kommen Sie entweder auf den Heidenberg (III) oder an den Viadukt (Einkaufsmarkt), nun in die Robert-Koch-Straße fahren. Toreinfahrt rechts neben der Glocken-Apotheke befindet sich in der 1. Etage die Beratungsstelle.


Parkplätze finden Sie in unmittelbarer Nähe (Einkaufsmarkt).

 

Kontakt

Psychosoziale Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenprobleme
Robert-Koch-Straße 4
99510 Apolda

Telefon: +49 (0) 3644 55 60 61
Telefax: +49 (0) 3644 55 60 63

E-Mail: psbs-apolda(at)sit-online.org

Mitarbeiter in Fachgremien und Ausschüssen

Durch die Trägerübernahme der SiT kann in die sich neu aufbauende Struktur einerseits sehr viel Fachkompetenz zum anderen aber auch Erfahrung aus örtlicher Gremienarbeit und aus Fachausschüssen eingebracht werden.
1. Arbeit in der PSAG für Region Weimar/Apolda im Sinne eines gemeindenahen Angebotsnetzes für Suchtkranke
2. Arbeiten in der AG-Sozialpsychiatrischer Dienst

Die SiT gGmbH hält mit der Beratungsstelle in Weimar und deren Projekten ein ambulantes Angebotsnetz in der Suchtkrankenhilfe vor, welches das Angebot in und für die Region Apolda gut ergänzen kann.
Im Hinblick auf soziale Integration (Kontaktstube/Arbeitsprojekte - Klienten aus dem Landkreis sind integriert)
Im Hinblick auf Erreichbarkeit und Absichern des Vertretungsfalles


Kooperationspartner

Krankenhäuser bzw. spezielle Entgiftungsabteilungen
niedergelassene Ärzte
Ämter/Behörden, vor allem Sozialamt, Wohnungsamt, Arbeitsamt, Gesundheitsamt, SpDi
Vereine - Betreuungsverein, Sozialstationen
Justiz, Gericht
Kliniken zur Entwöhnungsbehandlung
Nachsorgeeinrichtungen
Arbeits- und Beschäftigungsprojekte
Betreutes Wohnen